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36 FAMILIENWEGWEISER 03 Die Migrantenberatung hat zum Ziel, zugewanderte Menschen bei der Erstorientierung und beim Prozess der Integration zu unterstützen. So werden Migranten u.a. darüber informiert, welche finanziellen Hilfen ihnen zustehen, wie sie sich selbst helfen können und es werden Fragen zu Bildung, zu Behördengängen oder zur Rückkehr ins Heimatland beantwortet. Das Angebot reicht von Hilfen bei persönlichen Schwierigkeiten und materiellen Problemen bis hin zu geselligen und kulturellen Veranstaltungen; von Einzelfallbegleitung bis zu allgemeinen Veranstaltungen zur Integrationsförderung. Das Deutsche Rote Kreuz bietet mit seiner Migrationserstberatung im Wege der Einzelfallbegleitung Hilfe auf dem Weg zur Integration, und das für alle Migranten ab dem Alter von 27 Jahren in den ersten drei Jahren ihres Aufenthalts in Lippe. Die DRK-Integrationsagentur in Lemgo sorgt durch Nachhilfe für Kinder, Sprachkurse für Frauen und Informationsveranstaltungen für nachholende und weiterführende Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die länger als 3 Jahre in Deutschland leben und einen gesicherten Aufenthaltsstatus haben. Auch das Diakonische Werk und die Caritas bieten Hilfe, Beratung und Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund an. Die Diakonie bietet mit ihrem Jugendmigrationsdienst Informationen und Hilfen für Spätaussiedler zwischen 12 und 27 Jahren, z.B. Hilfe bei Sprache, Umwelt, Schule, Berufsausbildung und Arbeitswelt. Spezielle Flüchtlingsberatung (Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, deren Status als Asylanten nicht oder noch nicht anerkannt worden ist) bieten das Diakonische Werk, die Caritas und die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. Adressen dazu finden Sie im Adressteil. www.vielfalt-in-lippe.de www.diakonie-lippe.de www.caritas-detmold.de www.drk-lippe.de www.fluechtlingshilfe-lippe.de MIGRANTENBERATUNG Vielfalt in Lippe SUCHTBERATUNG Sucht hat immer eine Geschichte Es kann der Fall einer Abhängigkeit von Alkohol oder illegalen, so genannten harten Drogen eintreten. Neben den negativen Wirkungen auf die eigene Gesundheit hat eine Sucht meist auch finanzielle und vor allem familiäre Folgen. Besonders Eltern haben nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch und vor allem für ihre Kinder. Ganz besonders, wenn die Kinder selbst suchtgefährdet sind. Das Blaue Kreuz bietet spezialisierte Hilfe vor allem bei Alkoholabhängigkeit, der Verein Drogenberatung vorrangig bei illegalen Drogen. Das Blaue Kreuz unterhält Beratungsstellen in Detmold und Bad Salzuflen, die Drobs Drogenberatung befindet sich in Detmold. Der Fachdienst Sozialpsychiatrie unterhält Sprechstunden in folgenden Städten und Gemeinden des Kreises Lippe: Augustdorf, Bad Salzuflen, Barntrup, Blomberg, Detmold, Dörentrup, Extertal, Horn-Bad Meinberg, Kalletal, Lemgo, Lügde, Oerlinghausen, Schieder-Schwalenberg und Schlangen. Für erste Anfragen steht das Regionalbüro Dörentrup zur Verfügung. Die genauen Kontaktdaten finden Sie in der Adressenliste. www.blaukreuz-zentrum-lippe.de www.drogenberatung-detmold.de www.kreis-lippe.de  Suchbegriff „Sozialpsychiatrischer Dienst“


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